Felix Nussbaum

 
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Felix                          Nussbaum                                                     - Stilleben mit Maske, Apfel und Zitrone
Felix Nussbaum
"Stilleben mit Maske, Apfel und Zitrone "
15.000 €
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Edward                         Cucuel                                                       - Herbstzauber
Edward Cucuel
"Herbstzauber "
60.000 €
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Edward                         Cucuel                                                       - Dame mit Sonnenschirm im Herbstlaub am Ammersee
Edward Cucuel
"Dame mit Sonnenschirm im Herbstlaub am Ammersee "
60.000 €
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Leo                            Putz                                                         - Ein grauer Tag
Leo Putz
"Ein grauer Tag "
50.000 €
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Egon                           Schiele                                                      - Sitzende Dame mit Hut
Egon Schiele
"Sitzende Dame mit Hut "
25.000 €
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Georg                          Kolbe                                                        - Kleine Hockende
Georg Kolbe
"Kleine Hockende "
25.000 €
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Leo                            Putz                                                         - Märchenprinzessin im Baum
Leo Putz
"Märchenprinzessin im Baum "
25.000 €
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Heinrich                       Zille                                                        - Sonntagsfreuden (Im Paradiesgarten)
Heinrich Zille
"Sonntagsfreuden (Im Paradiesgarten) "
24.000 €
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Felix Nussbaum

Osnabrück 1904
- Auschwitz 1944


Als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Kaufmannsfamilie wird Felix Nussbaum im Jahr 1904  in Osnabrück geboren. Nach dem Besuch der Hamburger Kunstgewerbeschule 1922 bis 1923 geht er nach Berlin und setzt bis 1930 sein Studium an der privaten Lewin-Funke-Schule und an der Vereinigten Staatsschule der Kunstakademie in Berlin fort. In den Jahren 1928 bis 1930 ist er Meisterschüler von Hans Meid. Anschließend  arbeitet er bis 1932 als freischaffender Künstler. Ende der 20er, Anfang der 30er Jahre genießt der junge Künstler seine ersten großen Ausstellungserfolge in Berliner Galerien. Im Jahr 1932 erhält Nussbaum ein Villa Massimo-Stipendium in Rom. In Berlin wird durch die Nationalsozialisten sein Atelier in Brand gesteckt, mehr als 150 Arbeiten werden vernichtet. Aus diesem Anlass kehrt Nussbaum Deutschland den Rücken, zeitgleich verliert er 1933 sein Stipendium, was ihn trotzdem weiterhin  in Italien weilen lässt. Er emigriert 1935 über Frankreich nach Belgien. Als am 10. Mai 1940 deutsche Truppen in Belgien einmarschieren, wird der Künstler als "feindlicher Ausländer" verhaftet und im Lager Saint-Cyprien in den Pyrenäen interniert. Ende August gelingt Nussbaum die Flucht zurück nach Belgien. 1942 bis 1944 lebt Felix Nussbaum versteckt in einer winzigen Mansarde in der rue Archimède 22 in Brüssel. Wegen der Terpentingerüche, die sein Versteck enttarnen könnten, arbeitet der Maler im Keller eines befreundeten Kunsthändlers. Sein wohl bekanntestes Werk entsteht 1943 in seinem geheimen Versteck: "Selbstbildnis mit Judenpass", Nussbaums eigene Situation wird in ergreifender Weise reflektiert und umgesetzt. Im folgenden Jahr am 20. Juni 1944, wird Felix Nussbaum denunziert und von der deutschen Wehrmacht verhaftet. Er wird wenige Wochen später in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz deportiert, wo er Anfang August, 39jährig, ermordet wird. Bis Mitte der 50er Jahre gilt Nussbaums Gesamtwerk als verschollen. 1955 wird bekannt, daß eine große Anzahl seiner Werke im Besitz von Freunden Nussbaums der Nachwelt erhalten geblieben sind. Später im Jahr 1971 wird zu Ehren Nussbaums  in seiner Heimatstadt Osnabrück eine Gedächtnisausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt. Nussbaums Wunsch ging somit in Erfüllung: "Auch wenn ich untergehe, lasst meine Bilder nicht sterben, zeigt sie der Nachwelt!". Im Jahr 1998 eröffnet der amerikanische Architekt Daniel Libeskind, das erbaute Felix-Nussbaum-Haus, worin  insgesamt 170 Arbeiten des Künstlers präsentiert werden.